Archiv der Kategorie: Schreibprojekt

Infos zu meinen aktuellen Schreibprojekten

Noch mehr Weihnachtsgeschichten für Euch!

Landschaft
Ganz, ganz oben im Norden … (Bild: Bettina Johnen)

Ihr habt Lust auf noch mehr Weihnachtsgeschichten? Wie wäre es mit …

Wenn Wichte zur Weihnacht wichteln

Ganz, ganz oben im Norden, dort wo die Polarlichter leuchten, das ewige Eis das Land bedeckt und nur noch Hundeschlitten und Rentiere weiterkommen, da wohnen die Wichte Jesmen und Jorgen. Und weil Jesmen und Jorgen so fleißig, geschickt und schnell wichteln, helfen sie dem Weihnachtsmann beim Verpacken der vielen, vielen Geschenke.

Aber dieses Jahr bleibt ein winzigkleines Geschenk im Haus der Wichte liegen und die beiden machen sich auf den Weg in die Welt der Menschen, damit das Geschenk pünktlich am Weihnachtsabend unter dem Baum liegt …

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Tante Annette schenkt ’ne Klarinette

Tante Annette sucht für ihren Neffen Paul ein Weihnachtsgeschenk. Dabei ist es für eine alte Tante gar nicht so einfach, etwas für einen so jungen Neffen zu finden. Ob Paul sich vielleicht über selbst gestrickte Ringelsocken freuen würde? Oder über ein Buch über Ringeltauben? Vielleicht mag Paul ja auch lieber neue Unterwäsche? Oder gar ein kleines Unterseeboot zum Spielen in der Badewanne? Was wohl das beste Geschenk für einen so höflichen und gut erzogenen Jungen wäre?

Ganz klar, Tante Annette schenkt eine Klarinette! Und kündigt diese dem lieben Neffen Paul per SMS an …

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Neues Schreibprojekt: WG-Geschichten

Es wird dramatisch, schräg und lustig

Da sich der Krimi „Kanadisch für Spione“ bereits in der Korrekturphase befindet, möchte ich Euch heute mein neues Schreibprojekt vorstellen. Der Arbeitstitel ist „WG-Geschichten“. Der Titel ist auch Programm, es geht um meine WG-Erlebnisse und um die vielen Geschichten, die ich von Freunden und Kommilitonen erzählt bekommen habe. Natürlich sind die Geschichten geschönt, übertrieben, dramatisiert und zum Teil erflunkert. Die eine oder andere habt Ihr vielleicht auch vor einiger Zeit so ähnlich schon mal in der Zeitung gelesen. Auf jeden Fall wird es dramatisch, schräg, ein wenig komisch und auf jeden Fall seltsam.

Ich mach’s besser

Korrekturen werden in Kanadisch für Spione eingearbeitet

Viel Zeit habe ich zwar immer noch nicht, aber für dieses Wochenende einen großen Vorsatz: Ich werde die Korrekturen in „Kanadisch für Spione“ einarbeiten! Für alle, die sich jetzt fragen, was „Kanadisch für Spione“ eigentlich ist, hier nochmal eine kurze Erklärung:

„Kanadisch“ wird als Fortsetzungsroman hier auf der unsichtbaren Bibliothek veröffentlicht. Es ist eine belanglose, gelegentlich lustige, klischeebehaftete und auf jeden Fall unterhaltsame Kriminalgeschichte für den anspruchslosen Leser. Und: Es ist eine Art Work in Progress. Ich feile und arbeite an der Geschichte, straffe hier, vertiefe dort und mache es hoffentlich besser damit. Und ich kämpfe tapfer gegen den gemeinen Schreibfehler, den ich bei eigenen Texten nur zu gerne überlese.

Kurzgeschichte „Himmel und Hölle“

„Himmel und Hölle. So ein Satansbraten“

Lust auf eine Kurzgeschichte? Hier auf der unsichtbaren Bibliothek ist in drei Teilen die Geschichte „Himmel und Hölle. So ein Satansbraten“ veröffentlicht.

Worum geht’s?

Tief, tief unter der Erde. Weit unter dem Grundwasser, unter Gesteinsschichten und Geröllhalden und weit unter den Wohnungen der Lindwürmer. So tief, dass der heiße und flüssige Erdkern Wasser verdampfen lässt und Teer zum Schmelzen bringt. Dann bist Du am Ziel. Dort wohnt der Teufel mit seiner Familie. Zwölf Söhne hat er, einer böser und hässlicher als der andere.

Alle Söhne des Teufels wurden an einem Freitag, den 13., geboren. Ein teuflisch böser Tag und somit ein guter Tag für einen Teufel. Heute ist wieder ein Freitag, der 13. Zudem wird kurz vor Mitternacht eine Mondfinsternis erwartet. So haben sich alle Quälgeister, Dämonen, schwarzen Männer und diebischen Elstern im Wohnzimmer der Teufels versammelt, um auf die Geburt des 13. Sohnes zu warten. Dass dieser in Bosheit, Gemeinheit, Niederträchtigkeit, Verlogenheit und Hässlichkeit alle seine Brüder übertreffen würde, ist allgemein bekannt.

Allgemein überaschend ist jedoch, dass Frau Teufel ein Mädchen zur Welt bringt.

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Kurzgeschichte: Himmel und Hölle – Teil 3

Freitag, der 13. (Fortsetzung)

Erzengel Michael stand in der großen Halle des Himmels. Eigentlich war es widersinnig, einem allwissenden Gott etwas zu beichten. Er wusste sowieso schon davon. Aber sein Boss meinte, dass das gesprochene Wort einen normativen Charakter habe, der das Faktische schaffe. Und was sollte ihm schon groß passieren? Verzeihen war doch quasi der Hauptberuf Gottes. So ein kleiner Fehltritt mit einer Menschenfrau. Und hatte Gott nicht immer gesagt, die Kinder sollten zu ihm kommen?

Der Teufel sah nervös auf seine Uhr. Nur noch wenige Minuten bis Mitternacht. Sein Sohn strapazierte schon jetzt seine Nerven. Eine guten Eigenschaft für einen Teufel.

Um drei Minuten vor Mitternacht deckte der Schatten den Mond vollkommen ab. Totale Finsternis umhüllte den kleinen Teil der Erde, der direkt über der Hölle lag. Und unten in der Hölle schnaufte und prustete Frau Teufel. Nur noch eine letzte Anstrengung, dann war es geschafft.

Gott lächelte und Frau Teufel gebar kurz nach Mitternacht, an einem Samstag, den 14., eine Tochter. Und der Mond zeigte schon wieder einen kleinen Schimmer der Hoffnung.

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