Archiv der Kategorie: Schierlingsbecher

Der Fotokrimi Schierlingsbecher ist als Fortsetzungsroman auf der unsichtbaren Bibliothek veröffentlicht

Folge 29: Fotokrimi „Schierlingsbecher“

Foto: Kerstin Kaczmarek 2012Logo FotokrimiWas bisher geschah:
Der kleine Terrier Fifi konnte die Geiselnehmerin kurz ablenken, Kommissar Bandetti griff kurzentschlossen nach der Waffe. Als beide an der Abbruchkante der Sandgrube um das Gewehr rangen, stürzten sie den steilen Abhang hinunter. Während des Sturzes löste sich ein Schuss – aber wer wurde getroffen?
Dies ist der neunundzwanzigste und damit letzte Teil des Fortsetzungsromans. Wenn Du den Krimi von Anfang an lesen möchtest, klicke bitte hier.

Folge 29 – „Epilog“

Bardo Bandetti besuchte Gänsthaler im Krankenhaus.
Bardo Bandetti besuchte Gänsthaler im Krankenhaus. Foto: Kerstin Kaczmarek

Bardo Bandetti besuchte Gänsthaler im Krankenhaus. Er selbst hatte sich den Arm gebrochen, einige Schürfwunden und blaue Flecken, aber nichts Ernstes. Auch Gänsthaler hatte durch das Schrot keine tiefen Wunden erlitten, er würde aber einige Tage im Krankenhaus bleiben müssen. Ebenso der Pfarrer, der eine komplizierte Knieverletzung mit gerissenen Bändern hatte. Sobald Frau Hosel das Haus verlassen hatte, hatte Agnes ihr Handy aus der Handtasche genommen und Hilfe geholt. Sie hatte noch gesehen, wie Ingeborg Hosel mit dem Pfarrer und Bandetti die Dorfstrasse entlang in Richtung Weinberge gegangen war. Sie hatten ihre Rettung also mehr oder weniger Agnes zu verdanken. Bandetti dachte ein wenig über Agnes nach. Sie war vielleicht etwas naiv, insbesondere im Bezug auf den Bürgermeister. Aber sie hatte das Herz an der richtigen Stelle und war in den entscheidenden Momenten ruhig und besonnen geblieben. Außerdem war sie irgendwie besonders, Bandetti fand sie nicht in einem herkömmlichen Sinne hübsch, Agnes war schön. Sie hatte ein gleichmäßiges, aber interessantes Gesicht, wache Augen, einen sinnlichen Mund. Vielleicht sollte er sie um eine Verabredung bitten, jetzt, da sie nicht mehr unter Mordverdacht stand? Folge 29: Fotokrimi „Schierlingsbecher“ weiterlesen

Folge 28: Fotokrimi „Schierlingsbecher“

Foto: Kerstin Kaczmarek 2012Logo FotokrimiWas bisher geschah:
Frau Hosel hat ihre Geiseln auf einem einsamen Pfad durch die Weinberge zu einer Sandgrube gebracht. Der Weg endet hier und sie wird eine Entscheidung treffen müssen. Und Kommissar Bandetti? Der ist dank der Trinken-und-Schweigen-Ermittlungsmethode zu betrunken, um eingreifen zu können.
Dies ist der achtundzwanzigste Teil des Fortsetzungsromans, wenn Du den Krimi von Anfang an lesen möchtest, klicke bitte hier.

Folge 28 – Fortsetzung Kapitel 7: “Auf der Sandbank Schlittschuh lief”

Bandetti ging einen halben Schritt auf sie zu, so dass der Lauf des Gewehrs nun seine Brust berührte.
Bandetti ging einen halben Schritt auf sie zu, so dass der Lauf des Gewehrs nun seine Brust berührte. Foto: Kerstin Kaczmarek

„Was wollen Sie jetzt tun, Frau Hosel?“, fragte Bandetti. Er stand direkt am Abgrund. So steil wie es die Sandgrube herunterging, würde er sich alle Knochen brechen, wenn sie ihn nun schupste. Oder schlimmer: Wenn sie jetzt auf ihn schoss würde er vom Schrot durchlöchert das Gleichgewicht verlieren und ebenfalls fallen. Er ging einen halben Schritt auf sie zu, so dass der Lauf des Gewehrs nun seine Brust berührte. Auch der Pfarrer trat näher.
„Was wollen Sie jetzt tun, Frau Hosel?“, fragte Bandetti erneut, dieses Mal schärfer im Ton. Folge 28: Fotokrimi „Schierlingsbecher“ weiterlesen

Folge 26: Fotokrimi „Schierlingsbecher“

Foto: Kerstin Kaczmarek 2012 Logo FotokrimiWas bisher geschah:
In der letzten Folge platzt Bandetti kurz nachdem Gänsthaler angeschossen wurde in die Küche der Familie Hosel. Frau Hosel hat den Pfarrer als Geisel genommen und Kommissar Bandetti versucht sich verzweifelt daran zu erinnern, was er auf der Polizeischule über das Verhalten bei Geiselnamen gelernt hat.
Dies ist der sechsundzwanzigste Teil des Fortsetzungsromans, wenn Du den Krimi von Anfang an lesen möchtest, klicke bitte hier.

Folge 26 – Fortsetzung Kapitel 7: „Auf der Sandbank Schlittschuh lief“

Frau Hosel hatte ihre Stieftochter wie ihr eigenes Kind aufgezogen
Frau Hosel hatte ihre Stieftochter wie ihr eigenes Kind aufgezogen. Foto: Kerstin Kaczmarek

Hier dagegen war er allein, Gänsthaler brauchte eher Hilfe als dass er helfen konnte. Und wie sollte er mit Frau Hosel über ihre Familie und ihre Gefühle sprechen? Sie hatte Julia ermordet, nachdem sie ihre Stieftochter wie ihr eigenes Kind aufgezogen hatte. Auch ihr Mann war schon seit Jahren tot und seitdem steckte das Weingut Hosel in finanziellen Schwierigkeiten. Gespräche über die Familie kamen definitiv nicht in Frage. Nun stand er neben dem Pfarrer und Ingeborg Hosel hatte sie beide mit ihrer Waffe im Visier. Hinter ihr schnüffelte Fifi an einem alten Ofen und pinkelte ungeniert dagegen.
Frau Hosel atmete tief durch. Anscheinend war sie zu einer Entscheidung gekommen. „Agnes, steh auf und komm hier rüber zu den anderen“, befahl sie. Ihr Blick und die Waffe blieben dabei auf Bandetti und den Pfarrer geheftet.
„Nein, Ingeborg. Ich kümmere mich um den verletzten Polizisten“, antwortete Agnes sanft.
Ingeborg Hosel schaute unsicher zu Agnes und Gänsthaler herüber. Der Polizist lag regungslos am Boden. Agnes hielt seine schlaffe Hand. Folge 26: Fotokrimi „Schierlingsbecher“ weiterlesen

Folge 25: Fotokrimi „Schierlingsbecher“

Foto: Kerstin Kaczmarek 2012Logo FotokrimiWas bisher geschah:
In der letzten Folge wurde Gänthaler angeschossen. Hilflos liegt er auf dem Küchenboden, er ist kaum bei Bewußtsein. Weinprinzessin Agnes Wagenbauer versucht erste Hilfe zu leisten, aber kann sie den verletzten Polizisten noch retten?
Dies ist der fünfundzwanzigste Teil des Fortsetzungsromans, wenn Du den Krimi von Anfang an lesen möchtest, klicke bitte hier.

Folge 25 – Kapitel 7: „Auf der Sandbank Schlittschuh lief“

Das Problem an der Schweigen-und-Trinken-Ermittlungsmethode war, dass man danach betrunken war.
Das Problem an der Schweigen-und-Trinken-Ermittlungsmethode war, dass man danach betrunken war. Foto: Kerstin Kaczmarek

Bandetti schwankte leicht. Natürlich hatte er durch das gemeinsame Schweigen und Trinken von den Männern in der Pizzeria da Stefano einiges erfahren. Wenn er es recht betrachtete, hatte Dr. Windstock die wichtigen Informationen über die Vorgeschichte der Familie Hosel in Erfahrung gebracht, während er dagegen wenig sachdienliches über die kleinen Hunde der Ehefrauen der Hildesweiler Männer wusste. Aber dieser Gedanke lenkte ihn nun ab. Er musste sich konzentrieren. Das Problem an der Schweigen-und-Trinken-Ermittlungsmethode war, dass man danach betrunken war. Und hier war definitiv etwas im Gange. Folge 25: Fotokrimi „Schierlingsbecher“ weiterlesen